eBay RePricing unterstützt jetzt Trading API und Sell API

eSagu RePricing für eBay unterstützt jetzt sowohl die Trading API als auch die Sell Inventory API. Warum wir lange auf Trading gesetzt haben und was sich inzwischen geändert hat.

Unser eBay RePricing unterstützt ab sofort neben der Trading API auch die eBay Sell API. Damit können wir nun beide API-Modelle unterstützen, über die eBay-Listings in der Praxis verwaltet werden. 🔄

Warum wir bisher auf die Trading API gesetzt haben

Als wir 2017 unser eBay RePricing entwickelt haben, war die Trading API bei eBay bereits seit Jahren etabliert. Die Sell API und insbesondere die Inventory API waren dagegen noch sehr neu.

Für Händler und angebundene Systeme war damals vor allem die Trading API relevant. Hinzu kam eine technische Besonderheit: Listings waren nicht automatisch über beide API-Modelle hinweg verfügbar.

Ein Listing, das im klassischen eBay-Modell verwaltet wurde, tauchte nicht einfach auch in der Sell Inventory API auf. Umgekehrt wurden Listings aus dem Inventory-Modell dort separat verwaltet.

Für ein RePricing ist das ein entscheidender Punkt. Schließlich müssen die tatsächlich vorhandenen Angebote zuverlässig erreichbar sein.

Deshalb haben wir unser eBay RePricing auf Basis der Trading API aufgebaut.

Die Sell API hat sich nur langsam durchgesetzt

In den folgenden Jahren bestätigte sich diese Entscheidung.

Über lange Zeit begegneten uns bei unseren Kunden fast ausschließlich eBay-Bestände, die über die Trading API verwaltet wurden. Die Sell API spielte in der Praxis zunächst kaum eine Rolle.

Auch bis Mitte 2025 war die Nutzung der Sell API aus unserer Sicht noch kein nennenswertes Thema.

Inzwischen hat sich das geändert. 📈

Wir sehen zunehmend Händler und angebundene Systeme, die das neuere Inventory- und Offer-Modell der eBay Sell API verwenden.

Damit wurde für uns klar: Die Unterstützung der Trading API allein reicht nicht mehr aus.

Jetzt unterstützen wir beide APIs

Mit dem aktuellen Update kann unser eBay RePricing nun entweder über die Trading API oder über die Sell Inventory API arbeiten. 🔧

Damit unterstützen wir beide Varianten, über die eBay-Angebote heute verwaltet werden können.

Für Händler bedeutet das: Es spielt für die Nutzung unseres RePricings keine Rolle mehr, welches API-Modell das angebundene System verwendet.

Wird die Trading API genutzt, kann eSagu darüber arbeiten.

Wird stattdessen die Sell Inventory API verwendet, können wir jetzt auch diese Listings für die Preisoptimierung verarbeiten.

Zwei API-Modelle, dieselbe Preisoptimierung

Technisch unterscheiden sich beide Ansätze deutlich.

Die Trading API basiert auf dem klassischen Listing-Modell und arbeitet stark mit der eBay ItemID.

Bei der Sell Inventory API ist das Modell anders aufgebaut. Dort spielen unter anderem Inventory Items, Offers und Marktplätze eine zentrale Rolle.

Für die Preisoptimierung selbst soll dieser technische Unterschied jedoch keine Rolle spielen.

Unabhängig von der verwendeten API stehen weiterhin die bekannten Funktionen unseres eBay RePricings zur Verfügung, unter anderem:

  • Mindest- und Höchstpreise
  • verschiedene RePricing-Strategien
  • Preis- und Ranking-Optimierung
  • Wettbewerberregeln
  • Filter nach Lieferzeit und Bewertungen
  • Bulk Edit
  • Automatische Preisregeln
  • CSV und REST API

Kleine Anekdote zum Schluss 👀

Ganz neu ist die Sell API für uns übrigens nicht.

Als wir 2017 mit der Entwicklung unseres eBay RePricings begonnen haben, entstand unser erster Prototyp tatsächlich auf Basis der damals noch brandneuen Sell API.

Erst während der Entwicklung wurde deutlich, dass Listings nicht einfach über beide API-Welten hinweg gemeinsam verfügbar waren.

Da die Trading API damals in der Praxis deutlich relevanter war, haben wir den Prototypen verworfen und das RePricing auf Trading aufgebaut.

Fast zehn Jahre später schließt sich damit gewissermaßen der Kreis: Heute unterstützt unser eBay RePricing beide Modelle – Trading API und Sell API.